Auf Seite 43 des Prüfungswegweisers für das Deutsche Sportabzeichen steht unter der Ordnungsnummer „6.4.6 Seilspringen“ unter anderem der Satz „Gesprungen wird mit einem handelsüblichen Seil ohne Motor“. Für die meisten Menschen handelt es sich dabei schlicht und einfach um „unnützes Wissen“, jedoch nicht für die 14 Sportlerinnen und Sportler aus der Region, die aktuell erfolgreich ihre Ausbildung zur Sportabzeichen-Prüferin bzw. zum Sportabzeichen-Prüfer absolviert haben. Alle 14 – mit einer Altersspanne von 18 bis 63 – freuen sich über ihre Prüferausweise, die ihnen Günter Frentz, seit 18 Jahren Sportabzeichen-Obmann im Kreissportverband Ostholstein (KSV), nach einer theoretischen und praktischen Schulung auf dem Bungsberg überreicht hatte. Und das für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlos, da der KSV diese Ausbildungsmaßnahme vollständig bezahlt. Für den KSV kostenlos war übrigens zum wiederholten Male die Nutzung der Räumlichkeiten der Stiftungen der Sparkasse Holstein auf Ostholsteins höchster Erhebung. Günter Frentz: „Wir freuen uns sehr über die jahrelange Unterstützung und bedanken uns herzlich bei der Sparkassenstiftung!“
Wer sich etwas näher mit dem Deutschen Sportabzeichen beschäftigt, stellt fest: Das ist durchaus eine komplexe Materie, für die viel Erfahrung und Detailwissen erforderlich ist. Daher nehmen in den 24 Vereinen, die im Kreis Ostholstein das Sportabzeichen anbieten, sowie in Schulen, bei der Polizei und bei der Bundeswehr ausschließlich speziell ausgebildete Prüferinnen und Prüfer die Leistungsnachweise ab. Auf Ralf Schwantes (MTV Ahrensbök), Thore Brenner (TSV Heiligenhafen), Lena Linke-Lewandowski (Grundschule Holtsee), Ulrike Klein (SV Göhl und Oldenburger SV), Anika Reimers, Barbara Pirnack (beide Bosauer SV), Alexander Jalaß (ATSV Stockelsdorf), Julius von Hofe (Polizei-Sportverein Eutin), Anne Jubel (Oldenburger SV), Patrycja Kawski, Ralph Schwennen (beide SV Fehmarn), Arne Warnke (Sarkwitzer SV), Bärbel Eichhorn-Schunk (NTSV Strand 08) und Dirk Bechert (Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung Eutin) wartet nach ihrer Ausbildung ein umfassendes Aufgabenpaket: Neben der Detailkenntnis über die vielschichtigen und nach Altersstufen aufgebauten Leistungsanforderungen und der konkreten Vorbereitung und Durchführung der Prüfungen gehören insbesondere auch die Erfassung, Verarbeitung und Weitergabe der Resultate (digital oder in Papierform) sowie am Ende des „Prozesses“ die Übergabe der Urkunden an die Absolventinnen und Absolventen dazu.

Foto: Carsten Stender, Kreissportverband Ostholstein.
14 frisch ausgebildete Sportabzeichen-Prüferinnen und -Prüfer dürfen seit Kurzem die verschiedenen Leistungsnachweise für das Deutsche Sportabzeichen abnehmen. Vorne links auf dem Foto Günter Frentz, langjähriger Sportabzeichen-Obmann beim Kreissportverband Ostholstein.
Fragen zu dieser Pressemitteilung beantwortet gern Carsten Stender unter presse@ksvoh.de und 0174 6883447.

Foto: Carsten Stender, Kreissportverband Ostholstein.
Thore Brenner vom TSV Heiligenhafen bei einer von mehreren Varianten beim Medizinball-Weitwurf.

Foto: Carsten Stender, Kreissportverband Ostholstein.
Ulrike Klein, aktiv für den SV Göhl und den Oldenburger SV, beim Steinwurf.

Foto: Carsten Stender, Kreissportverband Ostholstein.
Barbara Pirnack vom Bosauer SV konzentriert sich auf ihren Standweitsprung.
