Mit 1.826 Ostholsteiner Sportabzeichen Platz 2 im Land erreicht

Wer denkt beim Sportabzeichen nicht in erster Linie an Weitsprung, Schleuderballwurf und Laufen? Bei diesen Disziplinen handelt es sich um seit Jahrzehnten bewährte „Klassiker“, mit denen Generationen von Sportlerinnen und Sportlern ihre Leistungsnachweise erbringen können. Doch auch das traditionsreiche Deutsche Sportabzeichen geht immer wieder mit der Zeit: So erweitern beispielsweise ab diesem Jahr „Ball umgreifen“, „kick-Fangen“, „Koordinations-T-Lauf“ und „Koordinationsleiter“ das umfangreiche Repertoire im Leistungsfeld „Koordination“. Um was genau es sich bei diesen Innovationen handelt, hat Günter Frentz, seit 18 Jahren Sportabzeichen-Obmann beim Kreissportverband Ostholstein (KSV), kürzlich Vertreterinnen und Vertretern aus 24 Sportvereinen und zwei Schulen bei der jährlichen Tagung der Sportabzeichen-Obleute in den Räumlichkeiten der Sparkassenstiftung auf dem Bungsberg bei Schönwalde anhand von aussagefähigen Videos demonstriert.

Birgit Kamrath-Beyer, 1. Vorsitzende des KSV, hob in ihrem Grußwort die Bedeutung des Sportabzeichens nicht nur für die einzelnen Absolventinnen und Absolventen, sondern vor allem auch für die Gemeinschaft hervor. Ihr herzlicher Dank gilt insbesondere der Sparkasse Holstein mit ihren Stiftungen für die umfangreiche finanzielle und ideelle Unterstützung, ohne die zahlreiche Aktivitäten im heimischen Sport entweder nicht oder zumindest nur eingeschränkt möglich wären. Die langjährige stabile Partnerschaft unterstrich auch Torben Hinrichs von der Sparkasse: „Wir sind sehr gern und aus tiefer Überzeugung der größte Förderer des Sports in der Region!“ Und noch eine Erkenntnis ist für ihn wichtig: „Ausdauer, Koordination, Kraft und Schnelligkeit – um die es ja primär beim Sportabzeichen geht – haben gerade in unruhigen Zeiten auch außerhalb des Sports eine große Bedeutung“. 

Insgesamt haben Ostholsteiner Sportlerinnen und Sportler aller Altersklassen im Jahr 2025 1.826 (1.922 in 2024) Sportabzeichen abgelegt, mit denen sie – in absoluten Zahlen – Platz 2 auf Landesebene belegen. Dabei steht stets nicht nur die individuelle Leistung im Mittelpunkt, sondern auch der Erfolg in mehreren Wettbewerben, wie Günter Frentz betonte: „Ich freue mich wie in jedem Jahr darüber, dass wir wieder zahlreiche Geld- und Sachpreise vergeben konnten. Die Teilnahme spricht sehr für den sportlichen und gesellschaftlichen Stellenwert des Sportabzeichens“. Die KSV-Wanderpreise für den erfolgreichsten Verein und die erfolgreichste Schule gewannen der RSV Landkirchen (500 Euro) und die Grundschule Malente (ebenfalls 500 Euro), im Vereinswettbewerb des Landessportverbands siegte ebenfalls der RSV Landkirchen (300 Euro).

Über Gutscheine für den Hansapark freut sich im Rahmen des Landeswettbewerbs für Ehepaare und Familien die Familie Finnern vom Oldenburger SV, auf eine Frühstücksrunde mit der 5-Seen-Fahrt geht die Familie Schaening vom ATSV Stockelsdorf. Auch im Teamwettbewerb waren die Ostholsteiner Vereine wieder erfolgreich, die folgenden Mannschaften bekamen jeweils 500 Euro: die wJD-Handballerinnen von der HSG Wagrien, die Jugendturnerinnen und -turner sowie die Gruppe „Bauch, Beine, Po“ vom Oldenburger SV, die Leichtathletik-Mädchen und -Frauen vom MTV Ahrensbök, die Jugend-Stranddauerläufer vom NTSV Strand 08, die Inselschiedsrichter von der SG Insel Fehmarn, die Faustballer vom TSV Heiligenhafen und das Senioren-Fitnessteam vom ATSV Stockelsdorf. Im Klassenwettbewerb der Schulen gingen 500 Euro an die Klasse 3c der Grundschule Malente.

Foto: Carsten Stender, Kreissportverband Ostholstein.

Vertreterinnen und Vertreter von 24 Ostholsteiner Sportvereinen und zwei Schulen mit Birgit Kamrath-Beyer (stehend links) und Günter Frentz (stehend rechts) vom KSV Ostholstein sowie Nicole Hagelmoser (stehend 4. von rechts) und Torben Hinrichs (stehend 6. von rechts) von der Sparkasse Holstein bei der Tagung der Sportabzeichen-Obleute auf dem Bungsberg.

Foto: Carsten Stender, Kreissportverband Ostholstein

„Time to say good-bye“: Nach mehr als 40 Jahren verabschiedet sich Heiko Marsen vom TSV Lensahn (rechts) aus dem Kreise der Sportabzeichen-Obleute. Mit auf dem Foto Ehefrau Gisela und KSV-Sportabzeichen-Obmann Günter Frentz. Nach 54 Jahren geht auch Uwe Dühring vom TSV Malente, der aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte, in den „Sportabzeichen-Ruhestand“. 

Fragen zu dieser Pressemitteilung beantwortet gern Carsten Stender unter presse@ksvoh.de und 0174 6883447.

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